MINERALFASERSPRITZANLAGEN FNWM-1 UND FUNMW-2

Mineralfaserspritzanlage FNWM-1

Mineralfaserspritzanlage Typ FNWM-1

 

Auf dieser Seite finden Sie die Beschreibung der von uns eingestzten Mineralfaserspritzanlage zur Ausbringung von Spritzputzen.

 

Mit der Anlage werden Putzmörtel mit zerkleinerten Mineralfasern verarbeitet und auf den Untergrund von Wänden und Decken aufgebracht.

 

Die Anlage ist leistungsstark,einfach in der Bedienung, zuverlässig in ihrer Funktion und wird in der Baubranche während Putzarbeiten auf sehr großen Flächen allgemein verwendet.

 

Sie eignet sich besondres zur Ausbringung von Brandschutz-Spritzputzen, die vorbeugenden baulichen Brandschutz sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eines Gebäudes ermöglichen. Mit Hilfe der Maschine können so unterschiedliche Untergründe wie Stahlträger, Betondecken, Betonrippendecken, Holzbalkendecken und Trapezblechdecken, sowie schwer zugängliche Stellen in Gebäuden mit einer Brandschutzschicht versehen werden.

 

TECHNISCHE CHARAKTERISTIKA – AUFBAU

 

Maschinenbezeichnung: ZYLINDRISCHE MINERALFASERSPRITZANLAGE

 

Typ (Kennzeichnung): FNWM-1

ABMESSUNGEN: EINHEIT GRÖSSE

Länge

mm 1740 
Breite mm 970
Höhe mm 1220
Behälterdurchmesser innen mm 594
Füllhöhe des Behälters mm 500
Durchmesser des Luftkammerabgangsstutzens mm 50
Anschlussleistung gesamt Kw 3,15
Anschlussspannung   230V/50Hz
Drehzahl Mischer 1/min 37,5
Gesamtgewicht kg 160
Geräuschpegel beim Betrieb – kann 85 (dB) überschreiten    

Mineralfaserspritzanlage FNWM-1: Seitenansicht 1

Mineralfaserspritzanlage FNWM-1: Seitenansicht 2

Mineralfaserspritzanlage FNWM-1 von oben 1

Mineralfaserspritzanlage FNWM-1 von oben 2

Die wesentlichen Baugruppen der Anlage bilden der zylindrische Stahlbehälter (15), an dem ein Fahrwerk (16) mit zwei Rädern, Stützen und Handgriffen zur Verlagerung montiert sind, Sackablagegitter (17), Schaltkasten (14) und elektrische Steckdose für Stromversorgung.

 

Im unteren Behälterbereich befindet sich eine Dosierscheibe (26) mit Schleuse (18) und ein Mischer (19) auf einem Rotor, welcher in der Öffnung des Getriebemotors sitzt und in der Lagerverkleidung der Dosierscheibe gelagert ist.

 

Der Rotor wird über einen Getriebemotor mit Schneckengetriebe (20) angetrieben.

 

In der Luftkammer, welche mit einem Kasten und Luftfiltergitter (22) abgeschlossen ist, sind zwei Ventilatoren montiert, welche die angesaugte Außenluft fördern und dadurch das Material über den Injektoraustritt (23) ausblasen, welcher mit einem Stutzen abgeschlossen ist, an dem ein armierter Schlauch (mit einer maximalen Länge von 20 m) befestigt wird.

 

Am Ende dieses Schlauchs werden entsprechende Spritzdüsen montiert und über getrennten Wasserschlauch mit Wasser versorgt.

 

Die Luftansaugung durch Ventilatoren erfolgt über Luftkanal (22), welcher mit einem Filtergitter (24) abgeschlossen ist, das mehrmals täglich gereinigt werden muss.

 

Die korrekte Drehrichtung des Rotors und des Mischers (19) ist mit einem Pfeil an dem Behälter (15) über dem Bedienungspult gekennzeichnet.

 

Bemerkung: aufgrund der fortdauernden Weiterentwicklung des Produktes kann es Unterschiede zwischen dieser Beschreibung und derjeweiligen Anlage geben.

 

ELEKTROANLAGE

 

Die Mineralfaserspritzmaschine verfügt über zwei unabhängige Antriebe-Gebläse mit 2 Motoren je 1200 W und Mischerantrieb 750 W. Erforderliche Versorgungsspannung 230 V, 50 Hz. Leistungsbegrenzungsschutz 16 A.

 

Die Isolierung des Zuführungskabels soll für eine Spannung von 750 ausgelegt sein. Vor dem Einschalten der Maschine ist zu prüfen, ob im Versorgungsnetz die erforderliche Versorgungsspannung (230 V) ansteht und ob das Zuführungskabel keine Isolierungs- oder Aderbeschädigungen aufweist, was die Bediener und den Maschinenbetrieb gefährden kann.

 

Zum Schutz der Motoren vor Überhitzung bei Überlast wurden Motorschalter mit thermischen Auslösern eingesetzt. Die Einstellung des Ansprechstroms für die thermischen Auslöser soll 1,1 In des Motornennstroms betragen.

 

Mineralfaserspritzanlage FNWM-1: Aufsicht Schalter

SPRITZDÜSEN UND WASSERZUFUHR

 

Die Wasserzufuhr muss der Betreiber selbst verlegen, entsprechend den vororts gegebenen Bedingungen.

 

Wasserschläuche und Spritzleitungen gehören nicht zur Serienausstattung der Anlage und jeder Betreiber muss diese selbst separat besorgen.

 

Transport und Lagerung

 

Die Anlage mit eigenem Fahrwerk kann problemlos verlagert werden und bedarf keiner speziellen Sicherung für den Transport.

 

Die Beförderung der Anlage auf längeren Strecken kann mit einem kleineren Kastenwagen erfolgen.

 

Die Maschine ist im trockenen Raum, fern von aggressiven Mitteln, welche Korrosion von Metallen verursachen können, aufzubewahren und die ungestrichenen Oberflächen sind in regelmäßigen Abständen mit entsprechenden Mitteln? zu behandeln.

 

FUNKTIONSWEISE

 

Nachdem die Maschine zuerst gestartet wird, ist der Sack mit Mineralfaser auf dem Sackablagegitter (17) zu legen und sein Inhalt stoßweise in den Behälter zu schütten.

 

Die Füllhöhe soll die 2/3 der Betriebshöhe des Behälters (15) nicht überschreiten.

 

Das Putzmaterial mit Mineralfasern soll von einem bewährten Hersteller bezogen werden und muss zur Verarbeitung mit dieser Anlage geeignet sein.

 

Bevor das Material in den Behälter getan wird ist zu prüfen, ob es trocken genug und frei von festen Verunreinigungen ist, wie Steine, Metall- oder Holzstücke usw.

 

Der Mischer (19), ausgestattet mit speziell geformten Klauen und Stäben, lockert und zerknallt klumpige Putzmasse, welche durch die 3 Löcher in der Dosierscheibe (26) in die Luftkammer (21) gelangt und anschließend über den Schlauch zur Spritzdüse gefördert wird, wo es mit Wasser gemischt und auf die Arbeitsfläche aufgetragen wird.

 

Die Menge der beförderten Putzmasse lässt sich mit der Schleuse (18) einstellen.

 

BEDIENUNG UND WARTUNG

 

Zur Bedienung der Anlage muss ein beruflich vorbereiteter Mitarbeiter ernannt und geschult werden. Die Wartung der Anlage beruht grundsätzlich auf regelmäßiger Nachfüllung der Schmiermittelverluste in den Lagergehäusen und auf regelmäßigem Austausch des Schmiermittels nach Verlust der Schmierfähigkeit.

 

Fachgerechte und termingemäße Durchführung von regelmäßigen Revisionen sowie sofortige Beseitigung der festgestellten Mängel garantiert die Funktionstüchtigkeit der Anlage während ihrer langen Lebensdauer und verhindert vorzeitige Abnutzung.

 

Wir empfehlen, die Maschine einmal pro Jahr vom Hersteller warten und überholen zu lassen.

 

Die Ersatzteile zu der Mineralfaserspritzanlage liefert der Hersteller aufgrund separater Bestellung.

MECHANISCHER BEREICH  
Getriebemotor Mb 2201 B3 Nu H 40.0 MUT/4P
  LS 80L PO.75 KW 230 V 50 Hz
Ventilator mkm 7778/4
Lager 2205.2RS.TV
pneumatische Räder – Durchmesser 260

Vertrieb

 

Sollten Sie Interesse daran haben, diese Maschine neu oder gebraucht käuflich zu erwerben, kontaktieren Sie uns bitte.

Mineralfaserspritzanlage FUNMW-2

FUNMW-2: SPRITZMASCHINE FÜR PUTZMÖRTEL MIT MINERALFASERN

 

Die Anlage dient zum Auftragen im Spritzverfahren der Putzmörtel mit zerkleinerten Mineralfasern auf Wände und Decken sowie schwer zugängliche Dach-, Schornstein-, Schachtbauten, etc. Das verwendete Putzmaterial bildet eine wirkungsvolle Wärmedämmungs- und Brandschutzschicht besonders in Dachgeschossen, Kellern und Schachten, in denen Wasser-, Gas-, Heizungs- und Elektroleitungen verlegt sind.

 

TECHNISCHE DATEN FUNMW-2

 

SPRITZMASCHINE FÜR MÖRTEL MIT MINERALFASERN

ABMESSUNGEN:
Länge (mm) 1250
Breite (mm) 1050
Höhe (mm) 1615
Durchmesser des Schleusestutzens (mm) 50
Drehzahl Mischer ca. 15 1/min
Drehzahl Schleuse ca. 35 1/min
Anschlussleistung gesamt 4,75 kW
Anschlussspannung 230 V / 50 Hz
Gesamtgewicht (kg) 385
Schalldruckpegel beim Betrieb kann 95 dB überschreiten

ELEKTROANLAGE

 

Die Anlage Typ FUNMW-2 bedarf der Dreiphasenversorgung im TN-S-System mit der Spannung 400 V und Stromstärke 25 A. Die Maschine wird über den Steuerpult im oberen Bereich des Schaltkastens (3) eingeschaltet und angesteuert.

 

Mineralfaserspritzanlage FUNMW-2: Seitenansicht 1

Mineralfaserspritzanlage FUNMW-2: Seitenansicht 2

Mineralfaserspritzanlage FUNMW-2: Ansicht 3

Mineralfaserspritzanlage FUNMW-2: Luftschleuse

AUFBAUBESCHREIBUNG

 

Die Hauptgruppe der Maschine bildet ihr Gestell (1) mit Türen (9), das auf dem Stützrahmen (2) aufgebaut und mit einem Fahrwerk mit 4 Rädern ausgestattet ist. Die Türen (9) sind mit Schlüsselschlössern und Endschaltern (28) ausgestattet. Wird eine Tür geöffnet, schaltet die Maschine automatisch aus.

 

Auf dem Gestell (1) befindet sich der Schaltkasten (3), elektrische Steckdosen (29), (30) und (31), Luftschleuse (4), Vorratsbehälter für Putzmaterial (5), obere Abdeckung (6) zum Schutz vor Materialverschüttung, Schutzabdeckung für Kettengetriebe (8), Schublade (7) zur Ablage der Säcke mit Material (M), die nach abgeschlossener Arbeit eingeschoben wird und gleichzeitig als Schutzdeckel der Maschine dient.

 

Die wichtigsten, inneren Baugruppen bilden das Roots-Gebläse mit Luftfiltersatz (17) und Antrieb (18), (18a), sowie der Mischer (10) mit Zerkleinerungsrotoren (11) und Luftschleuserotor (14) mit flexiblen Dichtungsplatten (15), der vom Motor (19) über Getriebesätze (20) und (21) angetrieben wird. Über den Zerkleinerungsrotoren (11) befindet sich ein einstellbarer Rost (13). Die Zuführung zur Luftschleuse ist mit einstellbaren Drosselklappen (12) mit Reinigungsbürsten ausgestattet.

 

Am Saugstutzen des Gebläses (16) ist ein Luftfiltersatz mit Schalldämpfer (17) montiert, dagegen am Druckstutzen der Hauptschalldämpfer (24), in dem sich ein Rückschlagventil befindet, das die Rückziehung des Putzmaterials in das Gebläseinnere verhindert, wenn der Motor mit falscher Drehrichtung eingeschaltet wird.

 

Aus dem Dämpfer (24) wurde der Hauptaustrittstutzen, Druckstutzen ausgeführt, der über den flexiblen Schlauch (25) die Schleuse (4) verbindet, dagegen das andere Endstück 1″ wurde über einen Schlauch mit dem Luftregelventil (26) verbunden.

 

Zur Einstellung der Riemengetriebenspannung dienen die Schraubenelemente (23) und (22), dagegen zur Kettenspannung einstellbare Zahnspanner (27). Mischer (10), Rotoren (11), Schleuserotoren (14) sind in Lagergehäusen F 205 und FL 205 drehbar gelagert.

 

Um den Geräuschpegel beim Maschinenbetrieb zu reduzieren, ist der Innenraum des Gestells und der Türen mit einer 20 mm dicken Dämmmatte ausgekleidet.

 

Die korrekten Drehrichtungen des Mischers und anderer rotierender Baugruppen sind mit Pfeilen an der Schutzabdeckung (8) und Rotorabdeckungen in den Motoren (18) und (19) gekennzeichnet.

FUNKTIONSWEISE

 

Die Funktionsweise der Maschine beruht darauf, dass die trockene mit Mineralfasern gefüllte Putzmasse aus Säcken auf entsprechende Korngröße zerkleinert, gemischt und später bis zur Spritzdüse gefördert wird, wo sie nach der Anfeuchtung mit Wasser zum fertigen Putzprodukt wird, das auf bestimmte Flächen aufgetragen wird.

 

Um dieser Verfahrensfunktion gerecht zu werden, musste die Maschine mit speziellen rotierenden Baugruppen ausgestattet werden, die von einem Elektromotor über entsprechend gewählte Riemen- und Kettengetriebe angetrieben werden.

 

Die Baugruppen der Anlage bilden: Mischer (10) mit speziell geformten und an der Welle angeordneten Schaufeln, deren Aufgabe ist, das Material zum Abgangstutzen zu fördern und gleichzeitig zu zerkleinern. Das Material gelingt dann auf den Rost (13) mit 9 Stäben, die mit einem Hebel arretiert sind, damit sie bei der Arbeit nicht herausfahren. Die Rostschlitze werden entsprechend der gewünschten Korngröße eingestellt, indem entsprechende Zahl der Stäbe in die Löcher gesteckt wird. Die letzte Phase der Granulatvorbereitung aus der trockenen Putzmasse erfolgt mit der Zerkleinerung in den zwei Zahnrotoren (11), welche die zu großen Klumpen der Putzmasse mit Mineralwollepartikeln auflockern.

 

Eine entsprechende Dosierung der Putzmasse zu den Luftschleusekammern (4) sichern zwei bewegliche Drosselklappen (12). Die Zuführungsschlitze über der Schleuse werden durch manuelles Kurbeldrehen in gezeigter Richtung vergrößert oder verkleinert. Die mit der Luft aus dem Gebläse versorgte Schleuse (4) nimmt das Putzmaterial auf und drückt es aus der Maschine in die Leitung mit der Spritzdüse, deren Aufgabe bereits beschrieben wurde. Die Luftmenge, welche aus dem Gebläse zur Schleuse zugeführt wird, kann mit dem Ventil (26) eingestellt werden.

Separate Bestandteile

 

Eine separate Baugruppe im Maschineninneren bildet z. B. die Wasserpumpe JY 1000 (33), die für den Fall vorgesehen wurde, dass keine Möglichkeit besteht, Wasser unter entsprechendem Druck direkt aus dem Wasserleitungsnetz zu entnehmen.

 

Mit dieser Pumpe kann das Wasser unter anderen aus Wasserbecken und anderen Becken entnommen werden.

 

Die Ausstattung der Maschine mit Pumpe erfolgt auf ausdrücklichen Kundenwunsch.

 

Pumpenparameter

Leistung Q max 60 l/min
Förderhöhe Hmax  50 m 
Druck P max 5,0 bar
Motorleistung N 1,1 kW
Speisespannung   -230 230 / 50 Hz
Stutzendurchmesser sau- und druckseitig – 1″

Der Saugstutzen der Pumpe wurde über einen Schlauch an das Absperrventil (35) der Wasserzufuhr angeschlossen, dagegen der Druckstutzen and as Ventil (36). Am Saugstutzen wurde zusätzlich ein Durchflusssensor (34) montiert, um den Pumpenmotor vor Beschädigung bei ev. Trockenlauf /Wassermangel/ zu schützen.

 

Hinweis: Aufgrund der fortdauernden Weiterentwicklung des Produkts kann es Unterschiede zwischen dieser Beschreibung und der jeweiligen Anlage geben.

 

SPRITZDÜSEN UND WASSERZUFUHR

 

Spritzdüsen (verschiedene Typen) sind getrennte Bauteile, die der Betreiber entsprechend seinem Bedarf beim Hersteller bestellt. Die Düsen werden am Schlauchende mit Hilfe einer entsprechenden Schelle befestigt; das andere Schlauchende wird auf den Luftschleuseausgangsstutzen (4) aufgezogen und mit einer Schelle befestigt.

 

GARANTIE

 

Die Garantiezeit für die Spritzmaschine für Mörtel mit Mineralfasern Typ FUNMW-2 beträgt 12 Monate ab Verkaufsdatum

 

Sollten Sie Interesse daran haben, diese Maschine käuflich zu erwerben, kontaktieren Sie uns bitte.